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ÜWG im Stadtrat
Kommunalwahl 2008
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Kommunalwahl 2008
Wahlergebnisse

Kurze Wahlanalyse

 

 

I Stadtratswahl

 

die ÜWG-Dorfen konnte 19 523 Stimmen auf ihrem Wahlvorschlag vereinen; damit entschieden sich 13,64% der Wähler für die Überparteilichen (SPD 13,88%, CSU 24,779%). Umgelegt auf die zu vergebenden 24 Sitze sind im Stadtrat vertreten:

►Doris Minet               (2992 Stimmen)

►Michael Oberhofer   (2717 Stimmen)

►Jürgen Patschky      (1817 Stimmen)

 

Nachrücker in der Reihenfolge:

         Achim Steiger

         Hans Hörmann

         Josef Jung

 

Der angestrebte  4. Sitz scheiterte an der fehlenden Listenverbindung (z. B. mit der FDP, die nicht im Stadtrat vertreten sein wird und deren Stimmen gänzlich verloren gingen).

 

II Bürgermeisterwahl

 

Der BM-Kandidat der ÜWG scheiterte bereits im 1. Wahlgang. In die Stichwahl kamen H. Grundner (CSU) und M. Meister (SPD). Die ÜWG sprach sich für die Unterstützung der SPD-Kandidatin aus, während M. Oberhofer zu keiner Aussage bereit war, obwohl er bei einer möglichen Stichwahl auf die Zusammenarbeit mit SPD und Grünen gesetzt hatte. Im 2. Wahlgang setzte sich H. Grundner durch, der durch die Mehrheit auf dem Lande das erstaunliche Abschneiden von M. Meister in der Stadt positiv ausgleichen konnte. Für die nächste Legislaturperiode wird H. Grundner die Geschicke der Stadt Dorfen lenken.

 

III Kreistagswahl

 

Die Freien Wähler (FW) wurden mit 16,06% der abgegebenen Stimmen zur zweiten Kraft im Landkreis Erding. Das angestrebte Ziel, die Mehrheit der CSU zu brechen konnte erreicht werden, da die CSU deutlich unter 50% kam. Obwohl M. Rötzer, K.H. Bauernfeind, H. Wiesmaier (war bereits vor der Wahl zur CSU übergewechselt) und andere bewährte Kräfte nicht mehr antraten, konnte die FW erneut 9 Kreisräte stellen. Den östlichen Landkreis werden für die Freien Wähler

 

         Siegfried Fischer

         Michael Oberhofer

         Siegfried Rübensaal

         Korbinian Empl

         Jürgen Patschky                   vertreten.

 

Bei der FW ist der östliche Landkreis überproportional gut vertreten.

 

 

IV Der Schock

 

Noch bevor der Stadtrat zur 1. Sitzung zusammen trat, teilte der ehemalige BM-Kandidat der ÜWG-Fraktion mit, dass er inzwischen „in der CSU eine neue Heimat gefunden  hat“. Ohne eine Wertung vornehmen zu wollen, ist sachlich festzustellen, dass Oberhofer die Ideale der Überparteilichen verraten hat und damit alles, wofür wir uns jahrelang und vor allem im Wahlkampf eingesetzt haben. Er nahm sein ÜWG-Mandat mit zur CSU, sehr zum Leidwesen unzähliger Dorfener und Landkreisbürger, die ihre Stimmen nun bei einer Partei wieder finden, die sie absolut nicht unterstützen wollten.

Auf Landkreisebene wurde durch den Übertritt die Wahlniederlage der CSU geheilt, da sie nun wieder in den nächsten 6 Jahren mehrheitlich entscheiden kann.

Die ÜWG muss in einer 2er-Fraktion auf manche Durchschlagskraft verzichten. Doris Minet und Fraktionssprecher Jürgen Patschky werden alles tun, um die Sache der ÜWG im Dorfener Stadtrat bestens zu vertreten.

Nach einer Phase der Konsolidierung ist die ÜWG wieder gestärkt bereit, sich für die Belange der Bürger Dorfens einzusetzen.

 

Vertretung im Stadtrat

 

Die Arbeit der ÜWG-Fraktion verstärkt sich in folgenden Stadtratsgremien:

·        Seniorenreferat

wie erfolgreich praktiziert in der letzten Periode: Doris Minet

·        Fraktionsvorsitz: Jürgen Patschky

·        Bauausschuss:  Doris Minet

·        Haupt- u. Finanzausschuss: Jürgen Patschky

·        Heimausschuss:          Doris Minet

·        Rechnungsprüfungsausschuss: Doris Minet

 

Verkehrsbeirat: Jürgen Patschky

Klimabeirat: Doris Minet

Wasserzweckverband Erding-Ost: Jürgen Patschky

 

 

Nach den Sommerferien wird die ÜWG-Fraktion wieder ihre Telefonsprechstunde anbieten. Der Zeitpunkt wird i. d. Tageszeitung rechtzeitig veröffentlicht.

 
Zukunftsprogramm der ÜWG
 Bewusst haben wir von der ÜWG Dorfen unser Programm "Zukunftsprogramm" genannt !
Wir wollen ziel- und zukunftsorientierte Stadtratsarbeit gestalten und mitverantworten.
Für folgende Zukunftsziele steht das Team der ÜWG : 
  
- Verkehrsbelastung, Lärm, Abgase – die Entlastung der Bürger steht im Mittelpunkt
Die ÜWG arbeitet für ein tragfähiges Verkehrskonzept damit Dorfen nicht im Verkehr erstickt.
sofortige Planung und Verwirklichung ortsnaher Umgehungsstraßen in Dorfen, Landersdorf und Schwindkirchen – Troglösung beim Bahnausbau - optimaler Lärmschutz für alle betroffenen Bürger

- Miteinander der Generationen - Jede Generation ist wichtig
Die ÜWG setzt sich dafür ein, dass sich alle Generationen in Dorfen wohl fühlen.
attraktive Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche in jedem Alter – familienfreundliche Kindergärten mit flexiblen Nutzungszeiten – altersgerechte Spielplätze - weitere Stärkung des Schulstandortes Dorfen – Erhalt der Grundschulen im Außenbereich – Fortführung der aktiven Seniorenarbeit – Ausbau des Projektes Jung trifft Alt – das Marienstift muss städtische Einrichtung bleiben

- Leben und Arbeiten in Dorfen – Arbeitsplätze sichern und schaffen

Die ÜWG setzt sich zum Ziel, dass wieder mehr Menschen in Dorfen einen qualifizierten Arbeitsplatz finden.
Unterstützung der Neuansiedlung von Betrieben, um Ausbildungs- und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen – Belebung der Innenstadt – Förderung der einheimischen mittelständischen Unternehmen 

- Vereine und Ehrenamt – Miteinander Gemeinschaft gestalten
Die ÜWG schätzt die Arbeit der zahlreichen Vereine, sozialen Einrichtungen und Kulturträger in Dorfen und seinem Umland.
Ausbau der Sport- und Freizeiteinrichtungen – verstärkte finanzielle Unterstützung der Jugend- und Vereinsarbeit in Sport und Kultur – Wertschätzung von sozialem Engagement durch konkrete Unterstützung durch die Stadt

- Gesundheit und Soziales – unsere Herzensangelegenheit
Die ÜWG sagt ja zum Ausbau der medizinischen Versorgung und des sozialen Netzes in Dorfen.
weitere Optimierung des Facharztangebotes – Unterstützung sozialer Aktivitäten – Erhalt und Ausbau der Dorfener Tafel für Bedürftige – Vernetzung aller sozialen Einrichtungen – Integrationshilfen für ausländische Mitbürger

- Natur- und Umweltschutz – heute schon an morgen denken
Die ÜWG unterstützt nachhaltige Maßnahmen zur Bewahrung unseres Lebensraumes.
Schutz und Ausbau der Naherholungsräume – Förderung alternativer Energiequellen – Energiesparmaßnahmen auch bei öffentlichen Gebäuden

- Bauen und Wohnen – unsere Stadt muss attraktiver werden
Die ÜWG fordert eine aktive städtische Bauleitplanung, damit Wohnen in Dorfen bezahlbar ist.  
Grundstücksbevorratung durch aktive Grundstückspolitik – Stärkung des Einheimischenmodells – Dorferneuerung mit staatlicher Hilfe für die Außenzentren – Förderung von Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs
 
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